Ein Rauchmelder gibt frühzeitig Alarm !
Er schenkt Ihnen mit einem lauten Alarmton von 85 dB wertvolle Sekunden, in denen Sie sich und Ihre Familie retten können! Rauchmelder arbeiten überwiegend nach dem optischen Funktionsprinzip: In einer Messkammer wird in bestimmten Intervallen kurzfristig eine Lichtquelle eingeschaltet. Kommt Rauch in diese Messkammer, entsteht Streulicht. Dieses aktiviert eine Fotozelle, die den nicht zu überhörenden Signalton auslöst. Zur Funktionsprüfung sollte in regelmässigen Abständen der Testknopf gedrückt werden. Damit wird die Batterie und die Messkammer getestet. Batteriebetriebene Geräte melden die nachlassende Batterieleistung von selbst mit einem 30- Tage Ausfallton. Zigarettenrauch im Abstand von 1 m zum Rauchmelder und brennende Kerzen lösen bei qualitativ guten Rauchmeldern keinen Alarm aus.
Befestigen Sie Rauchmelder...
· immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt,
· an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt,
· nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft.
· nicht in der Dachspitze, nicht in Räumen, in denen normalerweise starker
Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Wirtschaftsgebäude).
· Die Montage ist problemlos. Zwei Schrauben genügen.
Ausserdem liegt jedem Rauchmelder eine Montageanleitung bei!
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Brandtote sind Rauchtote |
Täglich verunglücken zwei Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt nicht durch die Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung. Tödliche Gefahr geht hier vom Kohlenmonoxid aus. Dieses geruchlose Gas entsteht bei fast jedem Wohnungsbrand und führt zu verminderten Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tode. Zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts (zwischen 22.00 und 06.00 Uhr) im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller und lautloser als Feuer. Im Schlaf hat somit keiner eine Chance auf den Brand aufmerksam zu werden.
Die jährlichen Folgen in Deutschland:
600 Brandtote, 6000 Brandverletzte mit Langzeitschäden
und über 1 Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich.
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Brandmelder als Lebensretter |
In Ländern, in denen Rauchmelder bereits gesetzlich in Wohnungen vorgeschrieben sind, ist die Zahl der Brandopfer drastisch zurückgegangen. So waren 1987 in Großbritannien Rauchmelder fast noch unbekannt. Seit der gesetzlichen Verpflichtung, Rauchmelder auch im privaten Bereich zu installieren, ist dort die Zahl der Brandtoten um 27 % zurückgegangen. Ähnliche Zahlen sind aus den USA bekannt. Dort sind innerhalb von 20 Jahren bei Haus- und Wohnungsbränden nahezu 40 % weniger Menschen gestorben. Auf Deutschland übertragen würde dies über 250 weniger tote und über 2.000 weniger schwerstverletzte Menschen pro Jahr bedeuten.
Doch wie sieht es wirklich bei uns aus?
Die meisten Menschen kennen nicht die Gefahren, die von einem Brand und insbesondere von dessem Rauch ausgehen. Überraschend ist auch die falsche Einschätzung der Zeit, die im Brandfall zur Rettung ins Freie benötigt wird. So sind sich 38 % sicher, dass sie in weniger als zwei Minuten bei einem nächtlichen Brand die Wohnung verlassen könnten. Dabei wird jedoch außer acht gelassen, dass selbst die vertrauteste Umgebung bei starkem Rauch zu einer oftmals tödlichen Falle werden kann.
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Wer ein Bild aufhängen kann, der kann auch einen Rauchmelder montieren! |
Interessiert!? - Haben Sie noch Fragen?
Fragen sie ihre örtliche Feuerwehr, ihren Kaminkehrer
oder eine der nachfolgenden Institutionen:





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Grundsätzlich gilt: |

Vorbeugender Brandschutz:
Rauchmelder retten Leben!
Hier gibt`s noch weitere
Tips und Infos !!!
Ihre
Feuerwehr Versbach



(Stand: 01.01.2004)




Side Update:
15/01/11

