Die nächsten Jahre wollen wir übergehen und erst wieder vom 90-jährigen Stiftungsfest im Jahre 1959 berichten. Über 1000 Festbesucher zählte man damals, eine 15 Mann Kapelle spielte, wie manche glaubten, viel zu laut, aber dafür war die Mass Bier noch für 1,30 DM zu haben.
Von nun an ging es Schlag auf Schlag, Atemschutzgeräte werden angeschafft, Kurse in erster Hilfe abgehalten, ein neues Gerätehaus erstellt, eine Jugendgruppe gebildet, u.s.w.
1978 wird Versbach zur Stadt Würzburg eingemeindet, die FF Versbach nennt sich nun Freiwillige Feuerwehr Versbach der Stadt Würzburg. Aus einer eigenständigen Gemeindewehr wird eine von 5 Stadtteil- Feuerwehren (u.a. Lengfeld, Rottenbauer, Ober- und Unterdürrbach) zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr von Würzburg.
Die Versbacher Feuerwehr ist heute auch ein fester Bestandteil der lokalen Gesellschaft, neben dem jährlichen Schlacht- und Grillfest ist sie stets bei Prozessionen, Umzügen, Faschingsveranstaltungen, Brandschutzveranstaltungen und dergleichen Präsent.
Getreu ihrem Motto:
“Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr ...”
aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Versbach
“Zum Dunnerkeil mit dem Feier, des ist doch ke Zstand” entrüstete sich Adam Güthlein, die Dürrbacher ham letzte Woch`n a Feuerwehr gründet, wir gründen jatzt a ene, wer is dabei, wer macht mit?
Die Vereinschronik dokumentierte, dass noch am selben Tag (01. Oktober 1869) die Versbacher Feuerwehr mit 12 Mitgliedern aus der Taufe gehoben wurde In den ersten Jahren muss das sicherlich noch ein recht wüster Haufen gewesen sein man hatte noch keine Uniformen und von Ausrüstungsgegenständen konnte man auch nur träumen. Jeder kam zu den Übungen und Einsätzen eben so wie er gerade angezogen war und brachte einen Eimer oder auch eine Hacke mit, um so das Feuer zu bekämpfen. Das änderte sich erst im Jahre 1887 als sich der Prinzregent Luitpold von Bayern grosszügig bereit erklärte 200 Mark für Uniformen und Ausrüstung der Versbacher Wehr zu bewilligen.
Schnell sind die Versbacher schon damals gewesen, manchmal aber leider auch ohne Erfolg, so gibt es eine Geschichte die besagt, dass alle Mann zwar sofort zur Stelle gewesen sind, dann aber wieder unverrichteter Dinge abzogen weil kein Löschwasser aufzutreiben war. Auch Ihre Hilfsbereitschaft wurde nicht immer belohnt, im Gegenteil, als man bei einem Brand im Nachbarort Rimpar helfen wollte, wurde das scharf abgelehnt mit den Worten:
..."däss is unner Feuer!"
1889 zum 20. Stiftungsfest zählte die Wehr immerhin schon 93 Mitglieder. Die nächsten Jahre vergehen, ohne grosse Ereignisse zu hinterlassen. Das 50-jährige Stiftungsfest 1919 wird wegen des noch andauernden Weltkriegs ausser einem Familienabend nicht weiter gross gefeiert. Dafür aber das 60-jährige Stiftungsfest 1929 geradezu pompös, 3 Tage Tanz in allen Räumen und was besonders wichtig gewesen ist, ohne Anhebung des Bierpreises!
1930 setzt sich so langsam die Motorisierung der Feuerwehren durch. Nur in Versbach gab es noch immer kein Feuerwehrauto. Ganze 137 Mann zählt jetzt die Wehr, scherzhalber sagte man, dass die Versbacher noch kein Auto bräuchten, weil sie ja sowieso sehr schnell seien.
“Vaschbocher Foierwehr ogedraade un on de Flusskandel ausgrichd ...”
(überliefertes Kommando des Kommandanten Adam Güthlein anno 1869)
Diese beiden Bilder entstanden im Jahre 1944
Nachdem alle Männer in den Krieg gezogen waren, waren die Frauen in Versbach für den Brandschutz verantwortlich.
Auf dem linken Bild sieht man
Julia Martin.
Auf dem Bild rechts sitzt daneben Rita Heilmann, geb. Dees.
Das Bild entstand im Jahre 1953 vor dem alten Versbacher Rathaus. Im Vordergrund rechts ist 1. Kommandant Franz Benkert zu sehen.
Hier sieht man die Versbacher Mannschaft bei einer Großübung im Jahre 1950
Dieses Bild entstand zum 60-jährigen Gründungsfest am 03.06.1929
Damals, in der guten alten Zeit... ein Oktoberabend in Vaschbach, im Jahre 1869, man trifft sich zum Feierabendschöpple im Gasthof. Der Schmied Adam Güthlein und seine Stammtischkumpel sind wie immer beim Schafkopfen, als ein Passant in die Gaststube stürmte und lauthals verkündete:
”Die Scheurer vom Valentin, nix ma übrig, olls verbrend, sogar des Vieh.”
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stellv. Kommandten |
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1. Kommandanten |
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1869 - 1885 |
Peter Schuster |
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1869 - 1885 |
Adam Güthlein |
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1885 - 1888 |
Adam Güthlein |
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1885 - 1888 |
Peter Schuster |
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1888 - 1890 |
Michael Göbet |
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1888 - 1890 |
Kilian Ringelmann |
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1890 - 1892 |
Kilian Mohr |
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1890 - 1892 |
Michael Benkert |
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1892 - 1893 |
Adam Gressel |
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1892 - 1893 |
Kilian Mohr |
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1893 - 1901 |
Adam Mahler |
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1893 - 1901 |
Johann Popp |
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1901 - 1903 |
Fritz Martin |
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1901 - 1903 |
Adam Gressel |
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1903 - 1919 |
Georg Ringelmann |
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1903 - 1919 |
Georg Ringelmann |
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1919 - 1925 |
Michael Mahler |
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1919 - 1925 |
Franz Benkert |
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1925 - 1957 |
Andreas Heilmann |
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1925 - 1957 |
Fritz Klingert |
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1957 - 1969 |
Engelbert Ringelmann |
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1957 - 1969 |
Josef Freund |
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1969 - 1974 |
Hans Huttner |
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1969 - 1974 |
Theo Neeser |
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1974 - 1975 |
Oskar Uhl |
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1974 - 1975 |
Hans Huttner |
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1975 - 1984 |
Erich Baumann |
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1975 - 1990 |
Oskar Uhl |
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1984 - 1995 |
Herbert Stapff |
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1990 - 2010 |
Georg Ullrich |
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1995 - heute |
Volker Stauder |
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2010 - heute |
Steffen Höhnl |
1. Kommandant Franz Benkert mit seiner Mannschaft
Hier sieht man die Kameraden mit Pfarrer Stier bei der Einweihung des Kriegsdenkmal auf dem Friedhof.
Dieses Bild entstand im Jahre 1960
Reihe stehend v.l.n.r.:
Martin Marx
Kilian Kütt
Philipp Baumann
Michael Mahler
Reihe sitzend v.l.n.r.:
Josef Baier
Otto Köberlein
Andreas Rothemel














